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Ein Institut untersucht im Auftrag eines Streamingdienstes das Medienverhalten von Bürgern einer Großstadt. |
| 1.1 |
Eine statistische Erhebung unter 1000 zufällig ausgewählten Teilnehmern hat das Folgende ergeben: 450 Teilnehmer sind jugendlich und nutzen einen Streaming-dienst. Die Ergebnisse der Erhebung sind in der nicht vollständig ausgefüllten Tabelle dargestellt. Dabei bezeichnen J und S die folgenden Ereignisse: |
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J: |
Teilnehmer ist jugendlich. |
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S: |
Teilnehmer nutzt einen Streamingdienst. |
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| 1.1.1 |
Geben Sie an, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Teilnehmer der Erhebung jugendlich ist und einen Streamingdienst nutzt. Beurteilen Sie, ob die Ereignisse J und S stochastisch unabhängig sind. |
(3P) |
| 1.1.2 |
Erläutern Sie die Bedeutung des Wertes PJ(S) im Sachzusammenhang. |
(2P) |
| 1.2 |
Dem Institut ist bekannt, dass 70 % der Nutzer von Streamingdiensten den Anbieter A, 40 % den Anbieter B und 35 % beide Anbieter A und B verwenden. Bestimmen Sie die Wahrscheinlichkeit, dass ein Nutzer von Streamingdiensten keinen dieser beiden Anbieter verwendet. |
(3P) |
| 1.3 |
An einer vom Institut organisierten Umfrage nimmt erfahrungsgemäß nur jede fünfte angesprochene Person teil. |
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| 1.3.1 |
Es werden 5000 zufällig ausgewählte Personen angesprochen. Die binomialverteilte Zufallsgröße X beschreibt die Anzahl der Personen, die an der Umfrage teilnehmen. Berechnen Sie den Erwartungswert μ und die Standardabweichung σ von X. Bestimmen Sie die kleinste natürliche Zahl k, für die gilt: |
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(4P) |
| 1.3.2 |
Ermitteln Sie die Anzahl der Personen, die mindestens angesprochen werden müssen, um mit einer Wahrscheinlichkeit von mindestens 95 % mindestens 1000 Personen für die Umfrage zu gewinnen. |
(3P) |